Die Erfahrung


Wer die Selbst-Verwirklichung online erfahren möchte, der kann den unten sehenden Links folgen oder auch jederzeit eins der vielen Zentren oder Treffen aufsuchen, in denen Sahaja Yoga gelehrt wird. Alle diese Treffen sind immer kostenlos und selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er oder sie mit der Erfahrung umgeht

 

Ausführliche Version:

Selbst-Verwirklichung (1)

Selbst-Verwirklichung (2)

Selbst-Verwirklichung (3)

 

Kurze Form:

Short meditation with instructions

 

Hier eine Seite, die Videos mit Meditationen zur Selbst-Verwirklichung zusammengestellt hat.

 

Es ist sehr hilfreich, die Erfahrung mit anderen in der Meditation zu vertiefen und zu stabilisieren:

 

Liste von Sahaja Yoga Zentren weltweit

 


Shri Mataji in den frühen 1970er Jahren
Shri Mataji in den frühen 1970er Jahren

Die erste Erfahrung ist, dass in Sahaja Yoga wirklich etwas geschieht. Die Erfahrung des Selbst ist real, beständig und nachprüfbar. Sobald die Kundalini das Sahasrara erreicht, findet die Erleuchtung in der Form des gedankenfreien Bewusstseins (Nirvichara Samadhi) statt.

 

Wenn die Kundalini durch die Fontanelle tritt, beginnen die kühlen Vibrationen zu fließen. Überraschenderweise erwecken die Vibrationen eines Fotos von Shri Mataji die Kundalini in jemandem, der bereit ist, genauso, wie die Ihrer Person selbst. Wenn Sie diesen Vorgängen unvoreingenommen folgen, können Sie Ihre Selbst-Verwirklichung bekommen. Sie vermittelt Ihnen vollkommene Entspannung und erhebt Sie in den erkennenden Zustand des kollektiven Bewusstseins.

 

Nochmals: diese Erfahrung ist real! Es handelt sich weder um die Vorspiegelung einer übertriebenen Vorstellungskraft noch um die Projektionen einer äußeren Kraft, es ist Ihre Verwirklichung, sie findet in Ihnen statt.


Anleitung


Nehmen Sie eine bequeme Haltung ein. Ziehen Sie zuerst die Schuhe aus und lockern Sie beengende Kleidungsstücke.

 

Platzieren Sie das Foto von Shri Mataji so, dass Sie völlig entspannt davor sitzen können. Um größeren Kontakt mit der Erde zu haben, ist es am besten, wenn Sie sich auf den Fußboden setzen, aber Sie können auch einen Sessel verwenden; wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen!

 

Versuchen Sie mit einer möglichst geraden Wirbelsäule und in respektvoller Geisteshaltung zu sitzen. Die Kundalini hat ihre Würde, die, genauso wie das Protokoll gegenüber dem Göttlichen, immer respektiert werden muss.

 

Richten Sie die Augen auf das Bild und halten Sie die Hände mit den Handinnenflächen nach oben in seine Richtung. Sie können die Hände auf Ihre Oberschenkel legen.

 

Schließen Sie Ihre Augen und lassen Sie Ihre Gedanken ganz ruhig werden. Wenn Ihre Augenlider zucken oder wenn Sie Lichter, Farben oder Visionen sehen, heißt das, dass es ein Problem in Ihrem Agnya Chakra gibt; sie sollten dann die Augen offen und auf das Bild gerichtet lassen.

Die Aufmerksamkeit sollte entspannt und nicht auf etwas Bestimmtes gerichtet sein. Versuchen Sie sich von eventuell noch vorhandenen Gedanken zu lösen, indem Sie sie beobachten, bis sie verschwinden. „Was ist dasjenige, das in mir jetzt gerade denkt?" Vergeben Sie jedem, der Ihnen je geschadet oder Sie unglücklich gemacht hat, andernfalls erlauben Sie, dass diese Person Ihr Agnya Chakra blockiert.

Wenn Sie bislang ein halbwegs anständiges Leben geführt haben, nehmen Sie möglicherweise keine bestimmte körperliche Empfindung wahr, sondern nur eine graduelle Entspannung in Ihrem Inneren. Es ist möglich, dass Sie die Kundalini der Wirbelsäule entlang bis zum Scheitel aufsteigen spüren. Wenn sie das Agnya Chakra erreicht, hören die Gedanken spontan und ohne Anstrengung auf.

 

Gedankenfreies Bewusstsein bedeutet nicht, dass man nicht denken kann, sondern, dass man wahrnimmt ohne denken zu müssen. Versuchen Sie all dem, was geschieht, wie ein Zeuge gegenüberzustehen, nur zuzusehen, nicht zu denken. Es besteht keine Gefahr dabei; es gibt nichts dabei, wovor Sie sich zu fürchten bräuchten. Es liegt in der Natur der Kundalini, dass sie beschützt, mütterlich beschützt. Wie Ihre Mutter, macht sie nur, was für Sie, ihr einziges Kind, am besten ist.

 

Wenn die Kundalini nach dem Sahasrara Chakra die Fontanelle passiert, um sich mit dem universalen Unbewussten zu vereinigen, beginnen Sie möglicherweise kühle Vibrationen — wie eine Brise — in Ihren Händen zu fühlen. Das ist die göttliche Brise, von der in so vielen Schriften berichtet wird, z. B. als dem Wasser des Lebens und als dem Wind des Heiligen Geistes in der Bibel, wie dem hebräischen Ruah oder wie dem Chaitanya Lahari, das von Adi Shankaracharya beschrieben wurde. Man entdeckt in der Literatur noch viele weitere Hinweise, wie z. B. bei Wordsworth: Mild, creative breeze, A vital breeze which travelled gently on O'er Things which it had made. (Prelude I 4345), Leichter schöpferischer Hauch, eine lebendige Brise, die sacht über Dinge streicht, die sie gemacht hat." Oder bei Blake: Still the Breath Divine does move, And the breath Divine is Love. (The Everlasting Gospel, 4142) - Ruhig bewegt sich der Atem (Hauch) Gottes, und der Atem (Hauch) Gottes ist Liebe.'

 

Wenn die Brise gleichmäßig über beide Hände streicht, können Sie sicher sein, dass sich Ihr Instrument in einem guten Zustand befindet und dass die Kundalini den ganzen Weg entlang aufsteigt. Genießen Sie jetzt Ihre Realisation (Selbst-Verwirklichung) im Zustand der Meditation, denn „man kann nicht durch eigenes Wollen meditieren, sondern man muss durch einen (nicht dem Willen unterworfenen) Vorgang in den Zustand der Meditation gelangen". Obwohl sich das wie ein langwieriger Vorgang anhört, dauert die Verwirklichung nur einen Sekundenbruchteil bei denen, die ihr Leben auf dem rechten Weg gegangen sind. Für manche von uns dauert es etwas länger.


Mögliche Störungen


Mitunter kann es vorkommen, dass Sie die kühlen Vibrationen nur in einer Hand spüren. Wenn es die rechte Hand ist, können Sie die rechte Hand aufs Herz legen oder die rechte Handinnenfläche vom Bild abwenden oder die Rechte zu einer Kerzenflamme halten oder die Rechte zu einem offenen Fenster hinaushalten, während Sie die Linke zum Bild hin ausgestreckt lassen. Das stärkt die schwächere linke Seite. So wird die rechte Hand wie ein Kanal benutzt um Probleme abzuleiten.

 

Wenn Sie die kühle Brise in der linken Hand spüren, können Sie diese auf die Leber legen (direkt unter den rechten Rippen) und die Rechte zum Bild hin ausgestreckt lassen. Oder Sie können die linke Hand weghalten. Machen Sie das so lange, bis sich beide Seiten wieder im Gleichgewicht befinden und das Fließen in beiden Händen gleich stark ist. Sie können Hitze, Kitzeln, ein Schweregefühl oder Empfindungslosigkeit in den Händen spüren — oder auch überhaupt nichts. Das bedeutet, dass es eine Störung in Ihrem psychosomatischen Instrument gibt. Wir bezeichnen diese Störungen als catches (d. h. Blockaden).

Wenn die Kundalini in einem nicht ganz intakten Chakra arbeitet, verursacht die dabei entsprechende Reibung Hitze, die Sie dabei spüren mögen.

 

Man kann die Elemente verwenden, um diese Störungen zu beseitigen. Um das Element Feuer (Tej Mahabhuta) zu verwenden, zündet man vor dem Bild eine Kerze an. Lösen Sie in einem Gefäß mit warmem Wasser etwas Salz auf und setzen Sie sich wie vorhin beschrieben hin, mit den Füßen in diesem Wasser. Die Störungen werden in der Flamme verbrannt und vom Salz (Element Erde) und vom Wasser aufgenommen. Trocknen Sie nach 15 bis 20 Minuten Ihre Füße, schütten Sie das Wasser weg, waschen Sie Ihre Hände und überprüfen Sie dann nochmals Ihre Vibrationen.

 

Neben dem Fußbad gibt es einschließlich entsprechender Mantras und Bandhans noch viele andere Reinigungstechniken — von Mohammeds Methoden, bei denen Blumen und Zitronen verwendet werden, bis zu solchen, bei denen man die eigenen Schuhe verwendet. All diese Kenntnisse werden nach der Realisation vermittelt und müssen in die Praxis umgesetzt werden, wenn die Selbst-Verwirklichung aufrechterhalten werden soll. Ist die Kundalini einmal aufgestiegen, geht sie in vielen Fällen bald wieder bis zu jenen Chakras zurück, die ihrer besonderen Pflege bedürfen. Während die Realisation ohne Anstrengung vor sich geht, bedarf es, um sie zu behalten, eines gewissen Maßes an Einsicht und Selbstreinigung. Damit erlauben wir der Kraft unseres Selbst, in Erscheinung zu treten.